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AGB - Hosting, Domain, Zertifikate

AGB - Hosting, Domain, SSL-Zertifikat


1. Geltungsbereich, Änderungen
1.1 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen aus den Bereichen Hosting, Server, SSL-Zertifikate von PixelnBit (im nachfolgenden Anbieter genannt).
1.2 Der Anbieter erbringt die angeführten Leistungen ausschließlich auf Grundlage dieser AGB. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn der Kunde Allgemeine Geschäftsbedingungen verwendet und diese entgegenstehende oder von den hier aufgeführten AGB abweichende Bedingungen enthalten.
1.3 Der Anbieter kann diese AGB jederzeit mit einer angemessenen Ankündigungsfrist ändern. Wird der Änderung nicht innerhalb dder gesetzten Frist widersprochen, gelten die Änderungen als genehmigt.
1.4 Der Anbieter kann Informationen und Erklärungen welche das Vertragsverhältnis betreffen an die hinterlegte Emailadresse senden.

2. Anbieterleistungen
2.1 Hosting
2.1.1 Der Leistungsumfang der einzelnen Leistungen ergibt sich aus der zum Zeitpunkt der Bestellung aktuellen Beschreibung der Leistungen.
2.1.2 Die Verfügbarkeit der Server beträgt im Jahresmittel mindestens 99.9%. Davon ausgenommen sind Zeiten in denen die Server aufgrund von technischen und/oder sonstigen Problemen welche nicht im Einflußbereich des Anbieters liegen (z.B. höhere Gewalt, Drittverschulden, etc.).
2.1.3 Der Anbieter bietet die Server inkl. umfangreicher Sicherheitsmechanismen an, z.B. Firewall, Spamschutz, Virenscanner u.a. Zusätzlich erfolgt ein ständiges Monitoring (365 Tage, 24 Stunden) der eingesetzten Systeme und Softwarekomponenten. Darüber hinaus werden regelmäßig. Wartungsarbeiten durchgeführt - sollte es dadurch zu Leistungbeschränkungen oder -einstellungen kommen, erfolgt - soweit es den Umständen entsprechend möglich ist - rechtzeitig eine Benachrichtigung über Art, Ausmaß und Dauer.
2.1.4 Der Anbieter kann seine Leistungen ändern sofern diese nicht zu einer Verschlechterung führen.
2.1.5 Der Anbieter kann wenn Sicherheit des Servers, der verwendeten Softwarekomponenten, die gespeicherten Daten gefährdet sind, oder entgegen den weiteren Bestimmungen zuwider gehandelt wird, den Serverzugriff ohne weitere Benachrichtigung begrenzen oder sperren.
2.1.6 Dem Kunden werden für die Dauer des aufrechten Vertrages die Nutzungsrechte der installierten Software (z.B. Serververwaltung) eingeräumt. Diese Rechte dürfen nicht an Dritte weiter gegeben oder übertragen werden.
2.1.7 Aus Gründen der Sicherheit, technischen Fortschritt, Verfügbarkeit sowie Stabilität und Integrität behält sich der Anbieter vor, einzelne Anwendungen, Programme, Skripte etc. zu deaktivieren bzw. zu ändern soweit der Vertragszweck davon nicht erheblich beeinflusst wird. Ebenfalls behält sich der Anbieter vor, Kunden aus o.a. Gründen zu verständigen und laut den Anweisungen zu folgen.

2.2 Domain
2.2.1 Der Anbieter tritt im Fall einer Domainregistrierung lediglich als Vermittler auf. Der Anbieter hat auf die Domainvergabe keinen Einfluß und übernimmt keine Gewähr dafür dass die beantragte Domain auch zugeteilt werden kann. Siehe dazu auch die jeweiligen Bestimmungen der Registrierungsbehörden (z.B. DENIC, NIC.at, usw.).
2.2.2 Bei Neuregistrierungen sind zum Zeitpunkt der Beauftragung sowohl Inhaber als auch Tech-Admin (Admin-C) zu benennen.  
2.2.3 Im Falle einer Domainwartung hat der Kunde dafür zu sorgen dass zum Zeitpunkt der Beauftragung der Übernahme die notwendigen Daten (z.B. AUTH-Code) zur Verfügung stehen.
2.2.4 Sowohl bei Neuregistrierung als auch Wartungsübernahme hat der Kunde dafür zu sorgen, Nachweise der Inhaberschaft vorzulegen.

2.3 SSL-Zertifikat
2.3.1 Der Anbieter tritt im Fall eines SSL-Zertifikatserwerbs lediglich als Vermittler auf.

3. Kundenleistungen
3.1 Hosting
3.1.1 Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass die Integrität und Sicherheit des Servers jederzeit gewährleistet wird. Zu diesem Zweck sind die verwendeten Programme und Skripte jeweils auf sicherheitstechnischen Standards aktuell zu halten.
3.1.2 Nicht erlaubt sind Webseiten welche gegen gültiges EU-Recht verstoßen (z.B. Jugendschutz), oder  Erotik, Alkohol, Tabak und ähnliches zum Inhalt haben. Falls ein Kunde solche Inhalte präsentieren möchte, muss er nachweisen dass er die gültigen Gesetze nachweislich einhält (z.B. bei Jugendschutzinhalten mittels einer Alterüberprüfung).
3.1.3 Nicht erlaubt sind Webseiten welche Wordpress als Basis haben.
3.1.4 Nicht erlaubt sind Webseiten welche ausschließlich Anonymisierungsdienste, Chats, Downloads, Pornographie Inhalte, u.ä anbieten. Ebenso dürfen keine extremistischen, diskriminierenden, volksverhetzende oder rassistische Inhalte dargestellt werden. Ebenfalls ausgenommen ist der reine Betrieb von Foren.
3.1.5 Die Nutzung der Anbieterdienste zur Verbreitung von Schadprogrammen, unrechtmäßig erworbenen Programmen, Versand von Spam- und Phishing ist untersagt. Ebenso Marken- und Urheberrechtsverletzungen, Piraterie, anbieten von Produktfälschungen sowie Anwendungen welche gegen anwendbares Recht verstoßen.
3.1.6 Eine Nutzungsüberlassung von Servern (ganz oder teilweise) an Dritte ist untersagt.
3.1.7 Zugangsdaten dürfen nicht an Dritte weiter gegeben werden. Passwörter sind so zu wählen, dass sie Mindestsicherheitsstandards entsprechen.
3.1.8 Wird auf sicherheitstechnische Umstände hingewiesen, sind diese umgehend zu beseitigen.
3.1.9 Übersteigt die Serverlast einer Webseite die Vorgaben, erfolgt eine Benachrichtigung. Dieser ist umgehend Folge zu leisten, die Ursache abzustellen.
3.1.10 Webseiten sind entsprechend den aktuell gültigen Gesetzen mit einem Impressum zu versehen. Im Speziellen gilt dies für Webshops welche darüber hinaus noch weitere Kennzeichnungspflichten erbringen müssen.
3.1.11 Emailpostfächer dürfen ausschließlich zur Abwicklung des laufenden Emailverkehrs verwendet werden. Strikt untersagt ist es diese als Speicherplatz zu nutzen.
3.1.12 Der zugeordnete Webspace ist ausschließlich zum konventionellen Betrieb einer Webseite zu verwenden. Die Nutzung als Onlinebackup, Filesharingplattform und ähnliches ist untersagt.
3.1.13 Datensicherungen sind vom Kunden selbst zu erstellen. Sollte eine der anbietermässigen Standardsicherungen benötigt werden, können dafür die Kosten in Rechnung gestellt werden.  

3.2 Domain
3.2.1 Der Kunde hat für die Inhaberschaft einer Domain allenfalls einen Nachweis zu erbringen.
3.2.2 Die Domain darf nicht gegen geltendes Recht sowie Marken- und Urheberrechte verstoßen.
3.2.3 Neuregistrierte Domains werden immer auf den Inhaber (meist Kunde) registriert.
3.2.4 Soll eine vom Anbieter verwaltete Domain auf einen anderen Dienstleister übertragen werden, ist dies rechtzeitig anzukündigen.
3.2.5 Der Anbieter, der Registrar, ICANN sowie deren gesetzliche Vertreter sind von Ersatzansprüchen Dritter jeder Art, sind vom Domaininhaber freigestellt.

3.3 SSL-Zertifikate
3.3.1 Zum Zeitpunkt des Erwerbs sind allenfalls notwendige Unterlagen (z.B. Firmenbuchauszug, Nachweis der Domaininhaberschaft, usw.) vorzulegen.   

4. Rechtsfolgen bei Rechtverletzungen bzw. Gefährdungen
4.1 Der Anbieter kann jederzeit Dienste und Webseiten sperren wenn diese Sicherheit und/oder Stabilität gefährden.
4.2 Im Besonderen gilt dies für DoS-Attacken (Denial-of-Service) welche über den Server ausgeführt werden.
4.3 Wird in die Webseite eingebrochen und kommt der Kunde den Aufforderungen die Sicherheit zu gewährleisten nicht dementsprechend umgehend nach, kann sowohl die Webseite als auch der Serverzugang gesperrt werden.
4.4. Wird eine Webseite wiederholt Ziel von DoS-Attacken, kann das Vertragsverhältnis fristlos gekündigt werden.
4.5 Sollte es zu vorsätzlichen Handlungen kommen welche Sicherheit und/oder Stabilität des Servers gefährden, kann das Vertragsverhältnis fristlos gekündigt werden.
4.6 Wird durch Dritte glaubhaft geltend, dass Inhalte oder Domain eine Rechtsverletzung begehen, können Konto und Inhalte solange gesperrt werden, wie die Rechtsverletzung und/oder der Streit darüber andauert.
4.7 Der Entgeltanspruch gegenüber dem Anbieter besteht solange fort, als dass aus vorgenannten Gründen eine Sperre erfolgte.
4.8 Darüber hinaus kann der Anbieter bei schuldhaften Verstößen einen pauschalen Schadenersatz i.d.H. von 6 Monatsbeträgen verlangen. Den Parteien bleibt der Nachweis eines geringeren oder höheren Schadens vorbehalten.
4.9 Werden Domainkosten nicht rechtzeitig beglichen, wird die Domain - soweit möglich - an die jeweilige Verwaltungsstelle (z.B. DENIC, NIC.at) übergeben. Ist ein Weitergabe nicht möglich, erfolgt die sofortige Löschung der Domain. Eventuell damit verbundene Kosten werden in Rechnung gestellt.

Stand 6.4.2017

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